Baubescheibung Fertighaus

 

Baugrundstück und Baustelleneinrichtung

Der Auftragnehmer (AN) setzt ein beräumtes, ebenes und waagerechtes Gelände mit einer Bodentragfähigkeit von 200 kN/m², Bodenklasse 1-4 nach DIN 18300 Abs. 2.2, sowie eine Quell- und Grundwasser freie Zone bis 30 cm unterhalb der tiefsten Gründung voraus.
Der Auftraggeber (AG) stellt sicher, dass bei allen Witterungsverhältnissen für die Einrichtung und Beschickung der Baustelle, Materialanfuhr, Materiallagerung, Kran, Betonpumpe etc. eine ausreichend tragfähige Fahrstraße (min. 40 to) bis unmittelbar an den Baukörper vorhanden ist und vorgehalten wird.
Der Auftraggeber (AG) stellt eine Bautoilette und hält diese für die Bauzeit vor.
Der Auftraggeber (AG) gewährleistet die Beschickung der Baustelle sowie der Lagerung von Baumaterial während der Bauzeit über die vor genannten Punkte hinaus.
Der Auftraggeber (AG) beantragt und stellt Baustrom und Bauwasser für die benötigte Bauzeit der beauftragten Leistungen.

 

Planung

Planung und Erstellung der Zeichnungen, der Konstruktionspläne und der werkseitigen Abbund-Montagezeichnungen für das EFH.
Erstellung der prüffähigen, statischen Berechnung .
Erstellung des prüffähigen, baurechtlichen EnEV Nachweises (Energieeinsparverordnung).
Der Bauantrag wird durch den Auftragnehmer (AN) gestellt.
Durch die bauausführende Firma wird eine Bauleitung übernommen. Der verantwortliche Bauleiter wird zum Baubeginn bekanntgegeben.

 

Erdarbeiten

Durch den Auftraggeber (AG) wird ein Bodengutachten erstellt und zur Verfügung gestellt. Im Bereich der Baugrube / Gründung wird der Boden bis zu einer Tiefe von max. 50,0 cm abgeschoben und auf der Baustelle gelagert.
Im Bereich der Fundmente werden Gräben ausgehoben bis zu einer Tiefe von 80-90 cm unter OK-Gelände, der Boden wird auf der Baustelle gelagert.
Besondere Vorkehrungen für die Gründung bei bündigen Böden, Bodenaustausch, Hanglagen, felsige Untergründe, drückendes Grund- oder Schichtenwasser, etc. sind nicht im Leistungsumfang enthalten.
Rohrverlegungsarbeiten / Abwassergrundleitungen aus PVC Hart-Rohren DN 50, DN 100 und DN 125.

 

Fundamente

In Beton, nach Statik als umlaufende Streifenfundamente in frostfreier Tiefe.
Einbau eines Fundamenterders aus verzinktem Bandeisen.

 

Sohlplatte

Abdichtung, vollflächig mit Bitumenschweißbahn, fachgerecht gemäß DIN als Feuchtigkeitssperre.
Beton mit Stahleinlage, gemäß Statik WU-Betongüte.
Wärmedämmschicht unter der Bodenplatte aus Polystirolhartschaum-Platten 035 nach DIN 18164 Teil 1 Typ WD, druckbelastbar, Nenndicke 10 cm.
Unterseitig ca. 10 cm Kiesschicht, Sauberkeitsschicht B 10 oder Noppenbahn als Trennschicht.

 

Gerüst

Gerüststellung, laut Zeichnungen und Planung.
Gerüststellung wird vom Auftragnehmer (AN) für die benötigte Bauzeit der beauftragten Leistungen gestelt.

 

Außenwände (von außen nach innen), ca. 33 cm

Herstellen der Außenwände, gemäß Planung, Statik und EnEV in Holzrahmenbauweise.
Aufbau von außen nach innen:
- Strukturputz 2 mm Kratzputzstruktur, heller Farbton, standard
- Fassade armieren mit Flexfaserspachtel und eingearbeitetem        Gewebe
- Wetterschutzfassade im Standard WDVS Steicoprotect HD 6,0 cm
- Holztragwerk in Nadelholz S 10 mit Keilzinkenstoß 6/24 cm, nach Statik
- Holzfaserdämmung D=240 mm WLG 038
- OSB-Platten, dampfdicht, D= 15 mm nach Statik
- Installationsebene, 6,0 cm
- luftdichte Abklebung der Bauteilstöße

 

Innenwände, tragend 12 - 17 cm

Herstellen der tragenden Innenwände, gemäß Planung, Statik und EnEV in Holzrahmenbauweise.

Aufbau:
- Holztragwerk  6/12 cm, nach Statik
- einseitige Beplankung mit 12 mm OSB- Platte

 

Trockenbau

Herstellen der Trockenbauarbeiten bis zum Erreichen eines stufenlosen Überganges zur Plattenoberfläche, Q2.

Innenwände tragend:
-Gipskartonplatte 12,50 mm, Grundverspachtelung bis zum Erreichen eines stufenlosen Überganges zur Plattenoberfläche, Q2
- Holzfaserdämmung D=60 mm
- Gipskartonplatte 12,50 mm, Grundverspachtelung bis zum Erreichen eines stufenlosen Überganges zur Plattenoberfläche, Q2

Innenwände nicht tragend:
- Gipskartonplatte 12,50 mm, Grundverspachtelung bis zum Erreichen eines stufenlosen Überganges zur Plattenoberfläche, Q2
- Holzständerwerk
- Holzfaserdämmung D=50 mm
- Gipskartonplatte 12,50 mm, Grundverspachtelung bis zum Erreichen eines stufenlosen Überganges zur Plattenoberfläche, Q2

Deckenkonstruktion:
- Holzfaserdämmung D=100 mm
- Installationsebene 22 mm
- Gipskartonplatte 12,50 mm, Grundverspachtelung bis zum Erreichen eines stufenlosen Überganges zur Plattenoberfläche, Q2

Dachkonstruktion:
- Holzfaserdämmung nach EnEV
- Installationsebene 22 mm
- Gipskartonplatte 12,50 mm, Grundverspachtelung bis zum Erreichen eines stufenlosen Überganges zur Plattenoberfläche, Q2

 

Schornstein

Dreischaliger Schornstein Typ Tona Tec Plus NW 180 mit W3G-Zulassung einschl. Rauchrohranschluß, Schornsteinkopf mit Naturschiefer oder Zinkausführung, einrohrig, Durchmesser 20 cm, Außenmaße 40/40cm, Außenputz, glatt, 4 Seiten.

 

Deckenkonstruktion

- Holztragwerk in Nadelholz S 10 mit Keilzinkenstoß, nach Statik einschl. Beplankung mit 22 mm OSB-Platten.

 

Dachkonstruktion

- Pfettendachkonstruktion nach Statik und EnEV.
- Holzfaserdämmplatte 35 mm, STEICO universal als Aussteifung.

 

Dachdeckung (von oben nach unten)

- Ton-Dachstein, Oberfläche engobiert
- Allegra 12 tiefschwarz oder rot engobiert
- Cosmo 12 tiefscharz, altschwarz oder rot engobiert
Dacheindeckung komplett aller notwendigen Sondersteine und Antennenstein.
-Lattung und Konterlattung, imprägniert. Lattung gemäß Dachsteinhersteller.
-Unterspannbahn.

 

Dachüberstand

- Dachüberstand nach Planung und Statik.
- Aufdachschalung im Dachüberstandsbereich mit sichtbaren Sparren- und Pfettenköpfen oder Dachkastenverschalung.
- Die Verkleidung erfolgt mit 19 mm Profilbrettschalung, us-Qualität, gehobelt, farblich endbehandelt, Lasur in Standard-Farbtönen aus dem Farbsystem aus Remmers.

 

Hauseingangsbereich

- Hauseingangsüberdachnung als Flachdachkonstruktion

 

Dachentwässerung

Vorgehängte Regenrinne und Fallrohre in Zinkblech, Titanzink nach DIN, halbrund.
- Größe und Anzahl nach Berechnung und Erfordernis einschl. aller Formteile.
- Regenrinne bis ca. 10 cm über Erdreich als offener Auslauf.

 

Estrich

- Trittschaldämmung.
- Betonestrich.

 

Fenster

- Kunststofffenster, weiß.
- Anfertigung nach Planung.
- Fenster und Fenstertüren sind entsprechend als Dreh- und Kipp Elemente ausgeführt.
- Bodentiefe Fenster im DG bis zu einer Brüstungshöhe von 1,00 m nicht zu öffnen.
- Fensterprofile - Beschläge nach deutscher Fensternorm und DIN, weiß.
- Glasart: WSG Ug = 0,5 W/m²K
- Naßverglasung, beidseitig hoch elastische Silikondichtstoffversiegelung.
- Dichtungen umlaufend, dauereleastisch und wärmedämmend.
- PVC Rolladenkästen, Bedienung der Rollos manuell mit Gurtwickler. Der Einabau aller Fenster erfolgt nach gültiger DIN, den Regeln der Baukunst.

 

Fensterbank, außen

Sohlblech oder Fensterblech als Abdeckbleche.
- Überstände ca. 3 cm.
- Bodentiefe Fenster im EG, Granitbank.

 

Fensterbank, innen

- Holzwerkstoffplatte beschichtet, Standardfarbtöne des Herstellers. Überstände min. 3,0 cm Fabrikat: Werzalit o.glw. 001.20.

 

Eingangstür

Eingangstüranlage, weiß ca. 1,01 x 2,01 m.
- Anfertigung nach Planung.
- Kunststoff, weiß.
- Glasausschnitt orthogonaf max. 0,50 m².
- Profile und Beschläge nach DIN.
- Unterer Anschlagwinkel, Dichtungen umlaufend, dauereleastisch und wärmedämmend.
- Sicherheitsbeschlag, Drücker + Knauf, Sicherheitsschloss mit min. 3 Schlüsseln.

 

Elektro

- Installation ab Hausanschluss (Stromzähler).
- Die gesamte Errichtung der Elektroleistung erfolgt nach den Bestimmungen der VDE und des EVU durch einen zugelassenen Fachbetrieb.
- Zähler- und Sicherheitsschrank im HA-HW Raum.
- Komplette Installation nach VDE Bestimmungen.
- Kompletter Anschluss für Stromzähler, 1 Stück.
Zusammenfassung:
- Zählerplatz und Verteilungen
- Kabel und Leitungen
- Klingeltrafo
- Installationsgeräte, Schalterabzweigdoesen, Schuko-Steckdosen, Herdanschlussdose, Leuchtenanschlüsse
- Verkabelung SAT-Anlage
- Datenverkabelung einschl. Messung und Prüfbericht
- Raumthermostate für Fußbodenheizung
- Anschluss Jalousien
- Rauchmelder, Flure, Eltern- und Kinderschlafräume
- Potentialausgleich
- Inbetriebnahme und Prüfung Elektroanlage einschl. Prüfbericht
- Anschluss Heizsystem

 

Sanitär

- Rohrleitungen zur Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung.
- Wasserinstallation für Warm- und Kaltwasseranschlüsse.
- Kombinierter Anschluß Spüle / Geschirrspüler in der Küche.
- Gäste-WC: Wand-WC tiefspülend, Waschtischanlage 600 weiß mit Waschtischbatterie, Duschwanne
- Badezimmer:  Waschtischbatterie, Wand-WC tiefspülend, Waschtischanlage 600 weiß mit Duschwanne und Badewannenanlage
- HWR: Waschmaschinenanschluss und Anschluss für Heizung
- Außenanschlus für Gartenbewässerung.
- Inbetriebnahme der Anlage, Einregulierung und Übergabe an den Nutzer.

 

Heizung

- Heizsystem nach Bemusterung und Kundenwunsch, als komplette, fachgerechte Ausführung einschl. aller Anschlüsse.
- Inbetriebnahme und Einreglulierung
- Fußbodenheizung im EG und OG.
- 1 Stk Badheizkörper, Standard.

 

Massivholztreppe

- Geschosstreppe zwischen EG und OG, nach Planung.
- Treppe als Holztreppe mit Setzstufen.

 

Fliesenarbeiten

- Fliesenarbeiten, Fußböden im Flurbereich EG, HWR, Küche und den Bädern im EG und OG.
- Im Küchenbereich wird der Wandspiegel der Küchenzeile gefliest.
- Fliesen aus dem Standardsortiment.
- In den Bädern werden die Wände halbhoch gefliest. Im Duschbereich deckenhoch gefliest.

 

Malerarbeiten + Fußböden

- Innenwände und Decken werden komplett mit Raufaser tapeziert und 2 x weiß gestrichen.
- Die Fußböden im Bereich Wohnen EG und im kompl. OG (außer Bad) erhalten einen Teppich oder PVC Belag, nach Abstimmung mit AG, im Standardsortiment.

 

Innentüren

- Holztür mit Futter und Bekleidung, nach Planung.
- Weißlackoberfläche, glatt mit Drückergarnituren, im Standardsortiment.

 

Abnahme- und technische Nachweise

- BlowerDoor Test - Luftdichtheitsmessung.
- Die Bescheinigung für alle Gewerke und die fachgerechte, mangelfreie Ausführung der Bauleistungen, Gewährsbescheinigung / Fachunternehmererklärung.
- Der Bauherr bekommt einen vollständigen Bauordner mit sämtlichen Fertigungsprotokollen für den Holzrahmenbau, Statik und EnEV.
- Garantieurkunden, Bedienungsanleitungen und Wartungspläne werden von den jeweiligen Fachfirmen bei der Endabnahme übergeben.

Und wenn Sie lieber massiv bauen möchten, folgen Sie bitte dem Link.

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Dipl. Ing.
Rainer Hilleke

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